Es gibt auch Kosmetika ohne Parabene

Wie gefährlich ist der Zusatzstoff Paraben in Kosmetika?

Dieses Thema wurde vor Kurzem auch in der Radiosendung des BR vom Bayern 1-Umweltkommissar näher untersucht. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Parabene werden in Kosmetikprodukten als Konservierungsmittel verwendet. Sie sollen verhindern, dass Kosmetika von Keimen befallen werden und bei Verwendung kein Infektionsrisiko besteht. Seit einiger Zeit stehen Parabene verstärkt in Verdacht, den Hormonhaushalt negativ zu beeinflussen.

Was sind Parabene und wo sind diese zu finden?
Parabene sind Salze, die als Konservierungsmittel eingesetzt werden: Vermutlich ohne dass wir uns darüber bewusst sind, begegnen uns Parabene im täglichen Leben – und das schon seit über 80 Jahren! Parabene sind häufig in Kosmetikprodukten enthalten, wie zum Beispiel in Cremes, Lippenstiften, Lotionen, Sonnenschutzmitteln, Rasierschaum, Deodorants oder sogar im heiß diskutierten Freistoßspray für die Fußball-Bundesliga. Parabene sind sogar in unseren Nahrungs- oder Arzneimitteln zu finden.

Wie wirken Parabene?
Bei Parabenen handelt es sich um eine ganze Gruppe von Stoffen. Dazu gehören Methyl-, Ethyl-, Butyl-, Propyl, Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Benzyl- und Phenylparaben. Von einigen Parabenen ist aus Tierversuchen bekannt, dass sie das Hormonsystem beeinflussen können.

In der EU-Kosmetikverordnung ist eine jeweils zulässige Anwendungskonzentration von Konservierungsstoffen vorgeschrieben. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt in seiner Untersuchung zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass Methyl- und Ethylparaben aufgrund toxologischer Daten in einer Konzentration von 0,4 Prozent als sicher für alle Bevölkerungsgruppen anzusehen sind. Diese zulässige Konzentration ist auch von der EU-Kosmetikverordnung so festgelegt. Neuere Daten zeigen laut BfR, dass Methyl- und Ethylparaben keine negativen Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit männlicher Ratten haben. Schwieriger wird es bei Propyl- und Butylparaben. Diese können laut BfR nach wie vor nicht abschließend bewertet werden, da die notwendigen Daten zur Aufnahme über die Haut, zum Stoffwechsel und zur Schätzung, in welchem Maße der Mensch diesem Stoff ausgesetzt ist, noch fehlen. Aus diesem Grund hat das BfR hier eine Höchstkonzentration von nur 0,19 Prozent veranschlagt. Ein generelles Verbot von Parabenen in kosmetischen Mitteln hält das BfR jedoch nicht für sinnvoll, da andere Konservierungsstoffe ein deutlich höheres allergenes Potenzial aufweisen sollen. Auch ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Parabenen konnte bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Für den BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) dagegen stellen Parabene ein vermeidbares Risiko dar. Viele Hersteller von Kosmetika zeigen nämlich, dass sie auch ohne diese Konservierungsmittel auskommen.

Unbestrittene Tatsache ist jedoch, dass Parabene eine gewisse hormonelle Aktivität haben. Dass ein Stoff hormonell aktiv ist, heißt aber nicht zugleich, dass er auch schädlich sein muss. Ob das menschliche Hormonsystem negativ beeinflusst wird, hängt von der jeweiligen Aufnahmemenge durch die Haut in den Körper ab.

Der „Cocktaileffekt“
Dieser Begriff ist zwar ist nicht wissenschaftlich definiert, beschreibt aber den Sachverhalt ziemlich genau: Gemeint ist der Effekt, der auftreten könnte, wenn verschiedene kosmetische Produkte mit Inhaltsstoffen verwendet werden, denen eine ähnliche Wirkung zugeschrieben wird – so wie bei Parabenen, die in Lippenstift, Cremes, Duschgel und Rasierschaum enthalten sein können. BUND-Chemikalien-Expertin Ulrike Kalle gibt zu bedenken, dass es hier gut sein kann, dass sich die Chemikalien gegenseitig verstärken.

Fazit
Aktueller Stand ist, dass die Langzeitwirkung von Parabenen in Kosmetika noch nicht ausreichend erforscht ist. Wer ein mögliches Risiko vermeiden möchte, sollte auf auf Kosmetikhersteller zurückgreifen, die auf Parabene in ihren Produkten verzichten. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! (Quelle: http://bit.ly/1w7vGW5, Stand 20.10.2014, von Alexander Dallmus)

Die Firma abc nailstore bietet allen, die bewusst auf Parabene in Kosmetika verzichten möchten, ein umfangreiches Kosmetiksortiment: Von der Reinigung des Gesichts mit Adessa Reinigungsmilch, Peelings und Gesichtswasser über pflegende Gesichtscremes mit Anti-Aging-Effekt und Hyaluron. Geschäftsführer Torsten Merkl hat sich bewusst dafür entschieden, Kosmetika ohne Parabene auf den Markt zu bringen, da ein mögliches Risiko bis heute nicht abschätzbar ist.

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